Betriebsrats-Interview: Erfahrungen mit der BAQ GmbH als Transfergesellschaft

Interview mit dem Betriebsratsvorsitzenden der FLSmidth Wadgassen GmbH, Herrn Roman Riegler, über seine Erfahrungen mit der BAQ GmbH bei der Einrichtung und Umsetzung von Transfergesellschaften:

BAQ GmbH: Hallo Herr Riegler. Vielen Dank, dass wir Ihnen heute ein paar Fragen zu Ihrer Erfahrung mit der BAQ GmbH stellen dürfen. Sie haben ja leider in den letzten Jahren mehrmals Regelungen zum Personalabbau vereinbaren müssen und hierbei das Mittel der Transfergesellschaft hautnah kennengelernt. Wie haben Sie die Vorbereitung einer Transfergesellschaft durch die BAQ GmbH erlebt?

Roman Riegler: Wie schon erwähnt, haben wir die Unterstützung durch die BAQ GmbH zur Gestaltung einer Transfergesellschaft schon mehrfach in Anspruch nehmen müssen. Die erforderlichen Informationen sind jeweils sehr kurzfristig und professionell zur Verfügung gestellt worden. Da in solchen Drucksituationen wie Sozialplanverhandlungen oft nur wenig Zeit zur Verfügung steht, ist gerade die schnelle und klare Vorbereitung von hoher Wichtigkeit.

BAQ GmbH: Herr Riegler, wie ist die Information an die betroffenen Beschäftigten durch die BAQ GmbH umgesetzt worden?

Roman Riegler: Die betroffenen Mitarbeiter wurden zunächst in einer Gemeinschaftsveranstaltung durch die Mitarbeiter der BAQ GmbH über die gesetzlichen Rahmenbedingungen und die Funktionsweise einer Transfergesellschaft informiert. Die allgemeinen Details wie Laufzeit, Vergütung, Beratungskonzept und Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit wurden umfänglich erläutert. Im Anschluss konnten in separaten Einzelgesprächen individuelle Fragen geklärt werden. Den betroffenen Kolleginnen und Kollegen wurden ebenfalls alle relevanten Papiere und Vertragsentwürfe ausgehändigt, die bereits individualisiert waren. Der Betriebsrat war selbstverständlich in diese Informationsveranstaltung eingebunden.

BAQ GmbH: Wie flexibel war die BAQ GmbH bei der Umsetzung des Profilings?

Roman Riegler: Die Beratungsgespräche zum erforderlichen Profiling wurden durch mehrere Mitarbeiter der BAQ  in Einzelgesprächen in terminlicher Abstimmung mit den Kolleginnen und Kollegen in unserem Hause während der üblichen Arbeitszeiten durchgeführt. Hiermit wurde sichergestellt, dass zeitnah alle erforderlichen Profilings erstellt werden konnten.

BAQ GmbH: Können Sie uns etwas über Ihre Erfahrung bei der Betreuung der Beschäftigten in der Transfergesellschaft sagen?

Roman Riegler: Die Betreuung der in die Transfergesellschaft eingetretenen Kolleginnen und Kollegen erfolgt jeweils in individuell vereinbarten Terminen und wird zwischen Berater der BAQ GmbH und den Betroffenen abgestimmt. Der Betriebsrat wird hierbei in unregelmäßigen Abständen über den Fortschritt der Beratungen informiert. Die Rückmeldungen der Betroffenen zum Betriebsrat sind generell positiv, somit kann von einer umfänglichen und treffsicheren Beratung ausgegangen werden. Klärungsbedarf, auch seitens des Betriebsrats wird in der Regel auf kurzem Weg telefonisch oder per Mail abgearbeitet.

BAQ GmbH: Herr Riegler, fühlten Sie sich denn als Betriebsrat während des Prozesses immer ausreichend informiert?

Roman Riegler: Wie schon erwähnt, wird der Betriebsrat durch die regelmäßigen Reports der BAQ GmbH vollumfänglich informiert, steht aber zusätzlich in unregelmäßigen aber häufigen Kontakt zu den Beratern der BAQ GmbH. Wir können jederzeit die erforderlichen Informationen abfragen bzw. entsprechende Infos, die Vermittlungsmöglichkeiten oder Ähnliches betreffen, weitergeben.

BAQ GmbH: Gibt es aufgrund Ihrer Erfahrung Dinge, die die BAQ GmbH in ihrer Arbeit verbessern könnte?

Roman Riegler:  Nach nun 6 Transferprojekten in den letzten Jahren sind dem Betriebsrat derzeit keine Verbesserungsmöglichkeiten bewusst. Die entstehenden Probleme sind eher von „außen“ durch Behörden, Sozialversicherung, Bundesagentur für Arbeit etc. begründet, werden aber immer kurzfristig durch die Verwaltungsmitarbeiter der BAQ GmbH gelöst.

BAQ GmbH: Würden Sie im Bedarfsfall in Zukunft wieder auf eine Transfergesellschaft setzen und mit der BAQ GmbH kooperieren?

Roman Riegler:  Das Modell der Transfergesellschaft ist unumstritten das erfolgreichste Werkzeug um derart dramatische Vorgänge wie Personalabbau zu managen. Die hohen Vermittlungsquoten von jeweils zwischen 85% und 100% sprechen für sich. Dass diese Quoten so hoch liegen, ist u.a. natürlich auch auf die professionelle Arbeit des Teams der BAQ GmbH zurückzuführen. Insofern kann der Betriebsrat die Zusammenarbeit mit der BAQ GmbH nur empfehlen, wobei wir auf die Ursache der Zusammenarbeit auch gerne verzichten.

Vielen Dank Herr Riegler für Ihr persönliches Feedback zur Zusammenarbeit mit der BAQ GmbH.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Kolleginnen und Kollegen, dass Sie zukünftig Ihrer Arbeit in Ruhe nachgehen und somit auf das Mittel der Transfergesellschaft verzichten können.

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